Eine Kanzlei hat zwei Aufgaben gleichzeitig zu erfüllen: Mandanten überzeugen und Gespräche schützen. Wir planen beides zusammen, von der Akustik im Besprechungsraum bis zum verschließbaren Stauraum im Sekretariat.
Im Wartebereich sollen Mandanten freundlich ankommen, im Besprechungsraum nebenan darf niemand mithören, worüber gesprochen wird. Wir richten den Empfang offen und einladend ein und dämpfen den Besprechungsraum mit Akustikelementen, damit Gespräche im Raum bleiben. Dazu kommen Aktenschränke, die sich abschließen lassen.

Der erste Raum, den ein Mandant sieht, und gleichzeitig der heikelste. Er muss repräsentieren und trotzdem verhindern, dass sich wartende Mandanten unfreiwillig begegnen.

Hier wird zugehört und verhandelt. Gefragt sind ruhige Akustik, eine Tischform, die alle Beteiligten auf Augenhöhe bringt, und Technik, die nicht im Weg steht.

Einzelbüros, in denen konzentriert gelesen und geschrieben wird. Ein guter Stuhl, ausreichend Ablagefläche und Stauraum, der die Akten des laufenden Falls in Reichweite hält.

Der Ort mit dem höchsten Aktendurchsatz. Hier entscheidet sich, ob Abläufe flüssig laufen: kurze Wege zum Archiv, genug Fläche, verschließbarer Stauraum am Platz.
Kanzleien unterscheiden sich in einem Punkt grundlegend von anderen Büros: ein Teil ihrer Arbeit ist rechtlich geschützt. Das schlägt bis in die Möbelauswahl durch.
Anwälte unterliegen der berufsrechtlichen Verschwiegenheitspflicht. Das hat konkrete Folgen für die Einrichtung: verschließbarer Stauraum an jedem Platz, Sichtschutz am Bildschirm, und Räume, aus denen Gespräche nicht nach draußen tragen.
In Kanzleien ist Schallschutz keine Komfortfrage. Türen, Wände und Decken geben den Rahmen vor, aber Akustikelemente, Teppich und schwere Vorhänge entscheiden darüber, ob im Nachbarraum mitgehört werden kann.
Papier bleibt in vielen Kanzleien der Standard, auch neben der digitalen Akte. Wir rechnen den laufenden Meter Aktenbedarf durch und planen Archiv, Handakte und Rollcontainer als zusammenhängendes System.
Mandanten lesen den Raum. Zu modisch wirkt beliebig, zu schwer wirkt verstaubt. Wir arbeiten mit langlebigen Materialien und ruhigen Formen, die auch nach zehn Jahren nicht datiert aussehen.
Sie richten keine Kanzlei, sondern eine Praxis ein? Dann führt Praxiseinrichtung weiter. Für einzelne Bereiche lohnt sich außerdem ein Blick auf Schreibtische und Bürotische.
Wenn Mandanten anfangen, die Stimme zu senken, hat der Raum ein Problem. Meist liegt es nicht an der Wand, sondern daran, dass es im Raum hallt und der Schall durch die Tür nach außen trägt.
Harte Böden, große Glasflächen und leere Wände verstärken das. Vier bis fünf gezielt gesetzte Maßnahmen kehren es meist um: Akustikelemente an Decke oder Wand, ein Teppich unter dem Tisch, textile Sitzbezüge und eine Tür mit umlaufender Dichtung. Das ist keine Bauleistung, das ist Einrichtung. Wie ein Besprechungsraum insgesamt geplant wird, steht unter Konferenzräume.
Was baulich gelöst werden muss, sagen wir Ihnen offen. Wir verkaufen keine Akustikpaneele gegen eine undichte Tür.


Zuerst schauen wir uns an, wo der Schall überhaupt austritt: meist über die Tür, den Deckenhohlraum oder eine Leichtbauwand. Was daran baulich ist, benennen wir offen, das gehört zum Trockenbau und nicht zur Möblierung. Alles Weitere lösen wir mit Einrichtung: Akustikpaneele an Wand und Decke, Teppich statt Hartboden, schwere Vorhänge, Sitzmöbel mit schallabsorbierenden Bezügen. Häufig genügt das schon, um aus einem hallenden Raum einen vertraulichen zu machen.
In der Regel ja. Kanzleien haben Termine, die nicht verschoben werden, deshalb planen wir raumweise und legen die Montage auf Zeiten, in denen keine Mandanten im Haus sind, etwa abends oder am Wochenende. Bei größeren Vorhaben ziehen wir eine Abteilung vorübergehend zusammen, statt alle gleichzeitig zu stören.
Wir rechnen in laufenden Aktenmetern, nicht in Schrankstücken. Dafür gehen wir mit Ihnen durch, wie viele Handakten gleichzeitig offen sind, wie lange die Aufbewahrungsfristen laufen und was tatsächlich digitalisiert vorliegt. Daraus ergibt sich, wie viel Stauraum am Platz sitzt und wie viel ins Archiv geht. Diese Aufteilung sparen sich viele, und danach ist das Sekretariat voll und das Archiv halb leer.
Zu den Auftraggebern gehören neben Kanzleien und Unternehmen auch Schulen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Welche Form ein Angebot dort haben und welche Unterlagen es enthalten muss, ist von Haus zu Haus verschieden. Sagen Sie uns, in welcher Form Sie es brauchen und bis wann, dann klären wir im Gespräch, was wir davon abdecken.
Wir arbeiten in Koblenz und im Umkreis von rund 100 Kilometern, also auch in Bonn, Neuwied, Andernach, Montabaur, Mainz, Wiesbaden, Limburg und Trier. Für größere Projekte kommen wir auch weiter, das klären wir im ersten Gespräch.
Ja. In unserem Showroom stehen Stühle, Tische und Stauraumlösungen aufgebaut, Sie können Modelle direkt vergleichen und Probe sitzen. Für Kanzleien ist das besonders bei Konferenzstühlen sinnvoll, weil die in langen Besprechungen bequem bleiben müssen. Termine nach Absprache unter 0261 579780.
Sagen Sie uns die Zahl der Anwaltsplätze und wie viele Aktenmeter unterkommen müssen. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.
Guten Tag! Haben Sie Fragen zu Büromöbeln, Planung oder einem Termin im Showroom? Schreiben Sie uns gerne, wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.