Ein Sessel, aus dem man allein aufsteht, ist mehr wert als einer, der gut aussieht. Wir planen Aufenthaltsbereiche, Speisesäle, Bewohnerzimmer und Verwaltung so, dass sie den Alltag Ihrer Bewohner und Ihres Teams tragen.
Im Bewohnerzimmer soll es wohnlich aussehen, im Aufenthaltsraum brauchen Sessel Armlehnen, an denen sich ältere Menschen hochziehen können. Die Verwaltung dagegen wird wie ein normales Büro eingerichtet. Wir richten jeden Bereich passend ein und wählen Farben und Holztöne so, dass das Haus einheitlich aussieht.

Der Raum, in dem der Tag stattfindet. Sitzgruppen mit Armlehnen, die bis zur Vorderkante reichen, damit sich jeder daran hochziehen kann, und Abstände, in denen ein Rollator vorbeikommt.

Stühle, die sich schieben lassen, ohne zu kippen, und Tische, an die ein Rollstuhl heranfährt. Oberflächen, die drei Mahlzeiten am Tag und die Reinigung danach mitmachen.

Das ist eine Wohnung, kein Krankenzimmer. Ein Sessel zum Fernsehen, ein Tisch für Besuch, Stauraum für eigene Dinge. Je mehr davon nach Zuhause aussieht, desto besser.

Sitzgelegenheiten auf dem Weg, damit eine lange Strecke in Etappen geht. Feste Verankerung oder genug Eigengewicht, damit niemand beim Abstützen etwas verschiebt.

Räume für Gymnastik, Gedächtnistraining und Beschäftigung. Tische, die schnell zusammen- und wieder auseinandergehen, und Stapelstühle, die eine Person allein tragen kann.

Ergonomische Stühle für den ganzen Schichttag, verschließbarer Stauraum für Bewohnerakten und ein Pausenraum, der eine echte Pause trägt.
Im Pflegeheim hat jedes Möbel eine zweite Aufgabe. Ein Stuhl ist Aufstehhilfe, eine Farbe ist Orientierung, und ein Bezug muss tägliche Desinfektion vertragen.
Sitzhöhe, Sitzneigung und Armlehnen entscheiden darüber, ob jemand allein aufsteht oder gerufen werden muss. Armlehnen sollten bis nach vorn reichen, weil dort die Kraft ansetzt. Darauf legen wir bei jeder Position in einer Senioreneinrichtung zuerst den Blick.
Ein Stuhl, an dem sich jemand mit dem ganzen Gewicht abstützt, darf nicht nachgeben. Gefragt sind breite Fußstellung, kein zu leichtes Gestell und Gleiter, die auf dem vorhandenen Boden greifen.
In Pflegeeinrichtungen wird gewischt, und zwar oft. Entscheidend sind Bezüge, die für die Wischdesinfektion freigegeben sind, und Nähte, die dabei nicht aufgehen. Zu jeder Position nennen wir Ihnen die konkrete Ausführung.
Wer schlechter sieht, erkennt eine Sitzfläche nur, wenn sie sich vom Boden abhebt. Farb- und Helligkeitskontraste zwischen Möbel, Wand und Boden sind hier kein Designthema, sondern Orientierung.
Für Kliniken und Stationen führt Krankenhäuser weiter, den Überblick über alle Branchen gibt Objekteinrichtung. Für die Verwaltung gelten die Regeln unter Büroeinrichtung.
Wohnlichkeit und Hygiene lassen sich zusammen planen, und genau daran messen wir jede Position.
Holzarmlehnen und textile Bezüge gibt es in Ausführungen, die für die Wischdesinfektion freigegeben sind. Ein Sessel darf nach Wohnzimmer aussehen und trotzdem eine Sitzhöhe haben, aus der ein Fünfundachtzigjähriger allein aufsteht. Die Frage ist nicht Wohnlichkeit gegen Pflegetauglichkeit, sondern welche Ausführung beides erfüllt. Genau dafür sind wir da.
Der zweite Punkt ist Ihr Team. Pflegekräfte verschieben Stühle hundertmal am Tag, wischen Tischplatten und helfen beim Aufstehen. Ein Stuhl, der zu schwer ist, kostet jeden Tag Kraft. Einer, der wackelt, kostet Vertrauen. Deshalb reden wir mit den Leuten, die die Möbel benutzen, nicht nur mit der Verwaltung.
Und der dritte: Nachbestellbarkeit. In einem Haus mit vielen Plätzen fällt jedes Jahr etwas aus. Wenn Modell und Bezug dann nicht mehr lieferbar sind, wird aus einem einheitlichen Aufenthaltsbereich in fünf Jahren ein Flickenteppich. Bei jedem Angebot sagen wir Ihnen, wie es um die Verfügbarkeit des Modells steht.
Das hängt an der Zahl der Plätze, den Bereichen und der Ausführung. Weil hier fast immer in größeren Mengen beschafft wird, kalkulieren wir pro Vorhaben und nennen keine Listenpreise. Sie erhalten ein Angebot, das Lieferung, Montage und die Entsorgung der alten Möbel ausweist.
Ja, und das ist hier der Normalfall. Wir gehen bereichsweise oder etagenweise vor und stimmen die Termine auf Ihren Tagesablauf ab, damit Mahlzeiten und Pflege nicht betroffen sind. Welche Reihenfolge am wenigsten Unruhe bringt, klären wir mit Ihnen am Grundriss.
Bei den Ausführungen für Pflegeeinrichtungen ja. Entscheidend sind Bezugsstoff, Naht und Oberfläche. Welche Kombination freigegeben ist, hängt am Hersteller, deshalb steht bei jeder Position die konkrete Ausführung im Angebot.
Sagen Sie uns, was zu Ihrem Vorhaben gehört, dann klären wir im Gespräch, was wir davon abdecken. Unser Schwerpunkt sind Sitzmöbel, Tische, Stauraum und die Ausstattung von Aufenthalts-, Speise- und Verwaltungsbereichen. Vorhandene Geräte und Betten berücksichtigen wir in der Planung mit ihren Maßen.
Bei Farb- und Kontrastwahl ja. Deutliche Unterschiede zwischen Sitzfläche, Boden und Wand helfen beim Erkennen, ruhige Muster vermeiden Verwirrung, und wiederkehrende Farben pro Bereich unterstützen die Orientierung. Das fachliche Konzept dahinter kommt von Ihnen oder Ihrer Beratung, wir setzen es möbelseitig um.
Ja. Tagespflege, betreutes Wohnen, Seniorenresidenzen und Kurzzeitpflege gehören genauso dazu wie die vollstationäre Pflege. Die Anforderungen unterscheiden sich vor allem in der Aufenthaltsdauer und darin, wie viel eigene Möblierung die Bewohner mitbringen.
Wir arbeiten in Koblenz und im Umkreis von rund 100 Kilometern, also auch in Bonn, Neuwied, Andernach, Montabaur, Mainz, Wiesbaden, Limburg und Trier. Bei größeren Vorhaben kommen wir auch weiter, das klären wir im ersten Gespräch.
Mit Grundriss und Platzzahl können wir im ersten Gespräch sagen, was möglich ist und in welcher Reihenfolge es Sinn ergibt. Kostenlos und unverbindlich.
Guten Tag! Haben Sie Fragen zu Büromöbeln, Planung oder einem Termin im Showroom? Schreiben Sie uns gerne, wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.