Deckenabsorber, Akustikpaneele, Stellwände und abgeschirmte Rückzugsplätze. Wir gehen Ihre Räume der Reihe nach durch und setzen dort an, wo der Lärm entsteht.
Offene Flächen sind gebaut worden, damit Teams zusammenarbeiten. Was sie mitbringen, ist Schall, der sich ungehindert ausbreitet: Telefonate, Videokonferenzen, das Gespräch an der Nachbarinsel, Tastaturen, Drucker, Türen.
Am stärksten stört dabei Sprache, die man versteht. Ein gleichmäßiges Rauschen blenden wir nach einer Weile aus, ein halbes Telefonat nicht. Deshalb bringt es wenig, den Raum einfach nur leiser zu machen. Es geht darum, verständliche Sprache auf dem kurzen Weg zu unterbrechen und dem Raum den Nachhall zu nehmen.
Beides ist mit Einrichtung machbar, ohne Umbau: Absorber an Decke und Wand nehmen den Hall, Stellwände und Möbel unterbrechen den direkten Weg, Rückzugsplätze holen die Telefonate aus der Fläche heraus.
Wer bei jedem Gespräch am Nachbartisch aufsieht, verliert den Faden und braucht Zeit, ihn wiederzufinden.
Im offenen Raum telefoniert niemand gern über Vertrauliches. Ein Platz mit Abschirmung ändert das.
In einem halligen Raum kostet Zuhören Kraft, und in der Videokonferenz kommt der Hall beim Gegenüber an.
Wer zwischen beidem wählen kann, entscheidet auch danach, wo konzentriertes Arbeiten gelingt.
Nachhall im Raum und Sprache vom Nachbarplatz sind zwei verschiedene Probleme. Diese Übersicht zeigt, was wogegen arbeitet und wo es hingehört.
| Maßnahme | Wirkt gegen | Aufwand | Sitzt |
|---|---|---|---|
| Deckenabsorber und Deckensegel | Nachhall im ganzen Raum | mittel | über der Fläche, meist abgehängt |
| Wandabsorber und Akustikpaneele | Reflexionen an harten Wänden | gering | freie Wandflächen, auch mit Motiv |
| Akustikstellwand am Tisch | Sprache zwischen zwei Plätzen | gering | auf oder neben der Tischplatte |
| Raumteiler und Schrankwand | Sicht und Schall zwischen Zonen | gering bis mittel | an der Grenze zweier Bereiche |
| Hochlehner und Rückzugsnische | Telefonate und Gespräche zu zweit | mittel | als eigene Nebenzone |
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Am Konferenztisch hängt die Akustik direkt an der Verständlichkeit, dazu steht mehr unter Konferenzräume. Steht die Fläche insgesamt zur Diskussion, gehört Akustik in die Büroplanung, dort wird sie zusammen mit Grundriss und Bodenbelag entschieden. Für Schulen und Kliniken gelten eigene Anforderungen, siehe Schulmöbel und Krankenhausmöbel.
Sie nehmen Schall auf, und sie gliedern die Fläche. Diese drei Bauformen kommen im Büro am häufigsten zum Einsatz.

Die Decke ist meist die größte unverbaute Fläche und nimmt am meisten Nachhall aus dem Raum. Deckensegel hängen frei ab, Deckenplatten liegen direkt an, beides lässt Leuchten und Technik dazwischen frei.

Flächen aus Akustikstoff nehmen die Reflexionen auf, die eine glatte Wand zurückwirft. Als ruhige Fläche oder mit Motivdruck, wenn die Wand auch etwas zeigen soll.

Eine hohe Stellwand trennt den Arbeitsplatz von der Bank dahinter. Der Schall wird gebremst, bevor er beim Nachbarn ankommt, und die Sichtachse ist gleich mit unterbrochen.
Absorber senken den Geräuschpegel im Raum. Für ein vertrauliches Telefonat oder eine Videokonferenz braucht es manchmal mehr, nämlich eine eigene Hülle. Genau dafür gibt es Kabinen, die ohne Umbau auf der Fläche stehen und mit umziehen, wenn sich die Fläche ändert.
Wir liefern sie von zwei Herstellern aus unserem Programm: Bosse Design führt sie als Acoustic Pods und als Raum-in-Raum-Systeme, Narbutas als akustische Kabinen von der Einzelkabine bis zum Besprechungsraum. Planung, Lieferung und Aufbau übernehmen wir wie bei jeder anderen Position auch.

Die Telefonbox aus der Raum-in-Raum-Linie, für ein Gespräch im Stehen oder am Stehtisch. Bosse führt daneben die größeren Varianten work, dialogue, collaboration, meeting und session.

Die kompakte Callbox aus der Linie Acoustic Pods. Ablageboard für Laptop und Notizbuch, Wandhalterung für Videocalls auf Augenhöhe, Akustikpaneele aus recyceltem PET, blendfreie Beleuchtung und zwei geräuschlose Ventilatoren.

Einzelkabine aus der Reihe der akustischen Kabinen, gedacht für vertrauliche Telefonate und Videokonferenzen. Die Reihe geht über S Plus und M bis L.

Die größere Kabine für Besprechungen zu mehreren, mit Sitzplätzen und Tisch. Narbutas führt sie in den Größen S, M, L und XL.
Welche Größe passt, entscheidet sich daran, ob jemand allein telefoniert oder zu viert bespricht. Geht es um einen ganzen Besprechungsraum statt um eine Kabine, führt der Weg über Konferenzräume. Für den offenen Bereich davor sind Arbeitsplatzgestaltung und Stellwände das passendere Mittel.
Stellwände und Orgawände von Hammerbacher gliedern die Fläche und fangen Sprache direkt am Arbeitsplatz ab, die rahmenlosen Absorberbilder übernehmen die Wand und zeigen dabei ein Motiv.











Welches Maß, welche Wand und wie viele Elemente Ihr Raum braucht, hängt an Fläche und Nutzung. Schicken Sie uns ein Foto des Raums, dann schlagen wir die passende Kombination vor.
Akustik im Büro geht schief, wenn einzelne Produkte gekauft werden, bevor klar ist, welche Fläche das Problem verursacht. Diese Punkte klären wir vorher.
Die Decke ist meist die größte harte Fläche im Raum und deshalb die wirksamste Stelle. Wer mit einzelnen Wandelementen anfängt, gibt Geld aus, ohne den Nachhall zu treffen. Wir gehen die Flächen in der Reihenfolge ihrer Größe durch.
Ein einzelnes Element in einem halligen Raum ist Dekoration. Wirkung entsteht über die Summe der Flächen, verteilt auf Decke, Wände und Möbel. Was ein Material leistet, steht in seinem Datenblatt, und das legen wir Ihnen vor.
Was im Großraum am meisten stört, ist verständliche Sprache vom Nachbarplatz. Dagegen hilft die Stellwand direkt am Tisch mehr als jede Maßnahme an der Decke, weil sie den kurzen Weg unterbricht.
Ein Raum, in dem konzentriert gearbeitet, telefoniert und besprochen wird, braucht Bereiche mit unterschiedlichen Regeln. Möbel, Stellwände und Rückzugsplätze setzen diese Grenzen, ohne dass gebaut wird.
Absorber sind Textil, und Textil an Wand und Decke ist ein Thema für Reinigung und Brandschutz. In öffentlichen Gebäuden und in Fluchtwegen gelten eigene Anforderungen, die Baustoffklasse steht im Datenblatt des Herstellers.
Absorber sind sichtbar, also gestalten sie den Raum mit. Es gibt sie in Farben, als geformte Fläche und mit eigenem Motivdruck. Aus einer akustischen Maßnahme wird so eine Wand, die etwas erzählt.
Stellwände am Tisch gehören zum Arbeitsplatz und werden zusammen mit ihm geplant, siehe Schreibtische und Bürotische. Wenn eine ruhige Zone entstehen soll, in der auch mal jemand sitzt und wartet, führt Büroküchen und Pausenbereiche weiter. Anlieferung und Aufbau beschreibt Montage und Aufbau. Geht es zusätzlich um die Arbeitsplätze selbst, hilft die Ergonomieberatung vor Ort weiter.
Schule, Verwaltung, Praxis: Dieselbe Aufgabe, drei sehr verschiedene Ausführungen. Diese Objekte sind mit den Systemen ausgestattet, die wir planen und liefern.

Deckenabsorber mit Fotomotiv
Hinterleuchtetes Unterwassermotiv als Deckenfläche über dem Behandlungsstuhl. Es lenkt die Patienten während der Behandlung ab und nimmt gleichzeitig Schall auf.

Deckenabsorber in CI-Farben
Deckensegel und Wandabsorber in Blau, eingebaut zwischen Leuchtbändern und Beamer. Der Raum verbindet Bildschirmarbeit und Unterricht, beides braucht Sprachverständlichkeit.

Wandabsorber mit Beleuchtung
Hinterleuchtete Bildwand am Empfang, kombiniert mit heller Holzoptik. Am Empfang treffen Wartebereich und Anmeldung aufeinander, hier zählt jede Fläche, die Schall aufnimmt.
Das hängt an der Raumgröße, an der Deckenhöhe und daran, wie viele harte Flächen zusammenkommen. Ein Raum mit Teppich und Vorhängen braucht weniger als eine Halle mit Sichtbeton und Glas. Wir schauen uns den Raum an, legen die Maßnahmen in der Reihenfolge ihrer Wirkung fest und kalkulieren sie einzeln, damit Sie auch schrittweise vorgehen können.
Ein Teppich hilft gegen Trittschall und nimmt einen Teil des Nachhalls, aber er liegt unten, und der Schall wird oben zurückgeworfen. Wenn die Decke aus Beton besteht und die Wände glatt sind, bleibt der Raum trotz Teppich hallig. Meist ist die Kombination aus Bodenbelag, Deckenfläche und einer Maßnahme am Arbeitsplatz die tragfähige Lösung.
Für die Frage, ob ein Raum hallt, reicht ein Termin vor Ort und ein Gespräch mit den Leuten, die dort arbeiten. Eine bauakustische Messung ist Sache eines Akustikbüros und wird dann sinnvoll, wenn Werte nachgewiesen werden müssen, etwa bei einer Abnahme oder in einem öffentlichen Gebäude. Wir sagen Ihnen offen, wann der Punkt erreicht ist.
Ja, Lärm gehört zu den Belastungen, die der Arbeitgeber beurteilen muss. Wie diese Beurteilung für Ihre Räume ausfällt, entscheidet Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit, das ist keine Aussage, die wir treffen. Was wir beitragen: Wir zeigen, welche Maßnahmen sich mit Möbeln und Absorbern umsetzen lassen, und welche in den Bau gehören. Für die Arbeitsplätze selbst gibt es unsere Ergonomieberatung, die vor Ort durch die Reihen geht.
Ja. Wir führen sie von Bosse Design und von Narbutas, von der Einzelkabine für ein Telefonat bis zur größeren Kabine, in der man zu mehreren bespricht. Die Boxen stehen frei auf der Fläche, es braucht also keinen Umbau, und sie ziehen mit um, wenn sich die Fläche ändert. Welche Größe zu Ihrem Bedarf passt, klären wir am besten vor Ort, weil Standort, Anschluss und Wegeführung mit entscheiden.
In der Regel ja. Stellwände und Möbel sind schnell gesetzt, Wand- und Deckenelemente brauchen etwas mehr Ruhe und Staubschutz. Unsere Monteure arbeiten das abschnittsweise ab, wie beim Umzug ganzer Etagen. Wie das abläuft, steht unter Montage und Aufbau.
Am besten sogar. Wenn Grundriss und Bodenbelag noch offen sind, lässt sich Akustik von Anfang an mitdenken, und das ist günstiger als jede Nachrüstung. Rufen Sie an, 0261 579780, oder schicken Sie den Grundriss über das Formular.
Ein Termin vor Ort, ein paar Minuten Zuhören und ein Blick auf Decke, Boden und Wände genügen für eine Einschätzung. Sie erfahren, welche Maßnahme zuerst etwas bringt und was sie kostet.
Guten Tag! Haben Sie Fragen zu Büromöbeln, Planung oder einem Termin im Showroom? Schreiben Sie uns gerne, wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.