In diesem Raum wird oft länger gearbeitet als in jedem anderen, und zwischendurch wird empfangen. Wir richten ihn so ein, dass beides funktioniert: ein Arbeitsplatz, der über den ganzen Tag trägt, und ein Auftritt, der zu Ihrem Betrieb passt.
Der Raum muss zwei Dinge können: konzentriertes Arbeiten über Stunden und ein Gespräch mit Gästen, die zur Tür hereinkommen. Deshalb planen wir Schreibtisch und Besprechungsbereich zusammen und stimmen Material und Farbe aufeinander ab. Der Stauraum wird so gesetzt, dass vertrauliche Unterlagen abschließbar bleiben.
In der Praxis wird meist eine der beiden Aufgaben vergessen. Entweder steht dort ein imposanter Tisch mit einem Stuhl, auf dem nach vier Stunden der Rücken zieht. Oder es steht ein sehr guter ergonomischer Arbeitsplatz, und der Besuch setzt sich auf einen ausgeliehenen Konferenzstuhl.
Wir fangen deshalb bei der Nutzung an: wie viele Stunden am Bildschirm, wie oft Besuch, wie viele Personen dabei, wie vertraulich die Gespräche. Aus den Antworten ergeben sich Tisch, Stuhl, Stauraum und Besucherbereich.
Wer den Betrieb führt, sitzt dort meist länger am Bildschirm als das Team. Der Platz muss ergonomisch tragen, nicht nur gut aussehen.
Kunden, Bewerber, Bank, Steuerberatung: Vieles wird hier besprochen und nicht im Konferenzraum. Dafür braucht der Raum eine zweite Sitzgelegenheit.
Personalgespräche, Zahlen, Verträge. Was in diesem Raum gesagt wird, soll im Raum bleiben, und das ist eine Frage von Tür, Wand und Akustik.
Verträge und laufende Vorgänge liegen hier, nicht im Archiv. Stauraum, der verschließbar ist und trotzdem zum Raum passt.
Die Bausteine sind dieselben, die Vorgaben unterscheiden sich. Diese Übersicht zeigt, wo genau, damit Sie beim Aufmaß wissen, worauf zu achten ist. Ob der Raum bei Ihnen Chefbüro, Chefzimmer oder Managerbüro heißt, ändert an den Anforderungen nichts.
| Baustein | Im Standardbüro | Im Chefzimmer |
|---|---|---|
| Schreibtisch | Standardmaß, oft in Reihe geplant | Größere Fläche, freistehend im Raum, Rückseite sichtbar |
| Bürostuhl | Ergonomisch, nach DIN EN 1335 | Ergonomisch und repräsentativ, meist mit hoher Lehne und Leder oder Stoff |
| Besucherplätze | Selten vorgesehen | Zwei bis vier Plätze, entweder am Tisch oder als eigene Sitzgruppe |
| Stauraum | Rollcontainer und Aktenschrank | Sideboard mit Schloss, oft als Raumteiler oder Ablagefläche mitgenutzt |
| Akustik | Absorber gegen Bürolärm | Schalldämmung nach außen, damit Gespräche im Raum bleiben |
| Licht | Deckenlicht plus Arbeitsplatzleuchte | Zusätzlich Stimmungslicht für den Besucherbereich |
| Fläche | Bewegungsfläche am Platz | Zusätzlicher Weg zwischen Tür, Besuchertisch und Schreibtisch |
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Die einzelnen Bausteine stehen auf eigenen Seiten: Tische unter Schreibtische und Bürotische, Stühle unter Bürodrehstühle, Stauraum unter Schranksysteme und Stauraum. Geht es um eine ganze Kanzlei oder Verwaltung über mehrere Räume, führt der Weg zur Objekteinrichtung für Kanzleien.
Diese drei Zonen wollen zusammenpassen und sich trotzdem nicht in die Wege kommen. Auf der Fläche entscheidet sich, ob der Raum souverän wirkt oder voll.

Ein Chefschreibtisch steht meist frei und wird von allen Seiten gesehen. Das entscheidet über Bauart und Kabelführung: Was bei einem Tisch an der Wand verschwindet, liegt hier offen.

Ein Besuchertisch im Chefzimmer erspart das Umziehen in den Konferenzraum. Für vier bis sechs Personen reicht ein ovaler Tisch, der zur restlichen Einrichtung passt.

Ein Sideboard nimmt Verträge und laufende Vorgänge auf, bietet Ablagefläche und schließt den Raum optisch ab. Verschließbar, weil hier Unterlagen liegen, die nicht offen stehen sollen.
Personalgespräche, Zahlen, Verträge: In diesem Raum wird mehr Vertrauliches gesprochen als in jedem anderen. Vier Punkte entscheiden darüber, ob es im Raum bleibt, und drei davon lassen sich mit Einrichtung lösen.
Eine leichte Bürotür lässt Gespräche in den Flur durch, gerade wenn dort ein Arbeitsplatz oder eine Sitzecke liegt. Beim Umbau lohnt der Blick auf Türblatt und Dichtung, bevor Möbel bestellt werden.
Ein Raum mit Glasfront, Parkett und Sideboard hallt. Das macht Gespräche im Raum anstrengender und nach außen besser hörbar. Ein Wandabsorber oder ein Teppich nehmen die Reflexionen.
Steht der Bildschirm mit dem Rücken zur Tür, liest jeder Eintretende mit. Wir drehen den Platz so, dass Blendung und Einblick gleichzeitig gelöst sind, und das geht meist ohne Umbau.
Personalakten und Verträge gehören in ein verschließbares Möbel und nicht in ein offenes Regal. Bei unseren Sideboards und Rollladenschränken ist das Schloss Standard.
Was gegen Hall und Schall im Raum wirkt, steht ausführlich unter Akustiklösungen. Wie der Platz selbst eingestellt gehört, steht unter Arbeitsplatzgestaltung.
Ein Ausschnitt dessen, was für diesen Raum in Frage kommt. Was davon zu Ihnen passt, sehen Sie am besten im Showroom, den Preis nennen wir auf Anfrage.

Manuell höhenverstellbar, 200 cm breit und 120 cm tief

Drehsessel mit großzügiger Polsterung und ERGO TOP-Technologie

Sideboard mit zwei Ordnerhöhen und Rollladen, verschließbar
Der häufigste Fehler in diesem Raum ist die Entscheidung zwischen beidem. Sie ist unnötig, sie kostet nur eine Auswahl nach Kriterien statt nach Katalogbild.
Die hohe Lehne macht einen Stuhl repräsentativ, ergonomisch machen ihn Sitzhöhe, Sitztiefe, Lehnenkraft und Armlehnen. Beides zusammen gibt es, es kostet nur eine Auswahl statt eines Griffs ins Regal.
Steh-Sitz-Wechsel ist keine Frage der Position im Betrieb. Es gibt höhenverstellbare Tische in Ausführungen, die zu einem repräsentativen Raum passen, mit Vollblende und ohne sichtbare Technik.
Ein Tisch mitten im Raum braucht einen Bodentank oder eine geführte Zuleitung. Das gehört in die Planung, weil es später eine Baumaßnahme ist und keine Möbelfrage mehr.
Eichenfurnier wirkt anders als Grafit mit Glas, und beides ist richtig, je nachdem wer den Raum betritt. Wir zeigen die Muster im Showroom, statt nach Katalogbild zu entscheiden.
Am Schreibtisch braucht es Arbeitslicht auf der Fläche, im Besucherbereich eher eine Leuchte, die den Raum wärmer macht. Eine Deckenleuchte allein kann beides nicht.
Zwischen Tür, Besuchertisch und Schreibtisch entstehen drei Wege. Wer die Möbel zu großzügig wählt, verliert genau die Fläche, die den Raum souverän wirken lässt.
Den Raum vorab in der Ansicht sehen Sie über die 3D-Planung, das Aufmaß macht die Vor-Ort-Planung. Stuhl und Tisch können Sie vorher im Showroom probesitzen, eingestellt werden sie bei der Montage.
Ein Schreibtisch mit ausreichender Fläche, ein ergonomischer Drehstuhl, verschließbarer Stauraum und eine zweite Sitzgelegenheit für Besuch. Dazu Licht in zwei Ebenen und etwas gegen den Hall im Raum. Alles Weitere hängt daran, wie oft dort empfangen wird: Wer täglich Gespräche führt, braucht einen richtigen Besuchertisch, wer selten empfängt, kommt mit zwei Stühlen am Schreibtisch aus.
Das hängt an der Nutzung, nicht am Status. Wer mit zwei Bildschirmen und Papier daneben arbeitet, braucht mehr Tiefe als jemand mit einem Notebook. Verbreitet sind Winkelkombinationen, weil die zweite Fläche Unterlagen aufnimmt, ohne den Hauptbereich zu belegen. Wir messen den Raum auf und legen die Maße danach fest, damit die Wege frei bleiben.
Nicht automatisch. Die hohe Lehne allein sagt nichts über Sitzhöhe, Sitztiefe, Lehnenkraft und Armlehnen aus, und genau daran hängt die Ergonomie. Es gibt Stühle, die repräsentativ aussehen und nach DIN EN 1335 auf einen ganzen Arbeitstag ausgelegt sind. Welche Bauarten es gibt und worauf bei der Verstellung zu achten ist, steht ausführlich auf unserer Seite zu Bürodrehstühlen. Probesitzen können Sie alle Modelle vorher im Showroom.
Ja, dafür gibt es die 3D-Planung. Beim Chefzimmer lohnt sie besonders, weil ein freistehender Tisch und ein Besucherbereich die Fläche schnell voll machen und man das auf dem Grundriss schlechter sieht als in der Ansicht. Sie sehen Material, Proportion und Wege, bevor etwas bestellt wird.
Das hängt an Tisch, Stuhl, Stauraum und daran, ob ein Besucherbereich dazukommt. Wir nennen keine Spanne ins Blaue, sondern sehen uns den Raum an und machen ein Angebot mit Einzelpositionen. Dann sehen Sie, was wovon abhängt, und können einzelne Punkte streichen oder verschieben.
Ja, und das ist der häufigere Fall. Bei zwei oder drei Führungsbüros gehört ein gemeinsames Material- und Möbelkonzept dazu, damit die Räume zusammengehören, ohne identisch zu sein. Für eine ganze Kanzlei oder Verwaltung über mehrere Räume ist unsere Objekteinrichtung der richtige Weg. Ein Anruf unter 0261 579780 genügt für den Anfang.
Daraus wird ein Vorschlag mit Maßen, Material und Einzelpositionen, und auf Wunsch die 3D-Ansicht dazu. Der Vor-Ort-Termin ist kostenlos und unverbindlich.
Guten Tag! Haben Sie Fragen zu Büromöbeln, Planung oder einem Termin im Showroom? Schreiben Sie uns gerne, wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.