Büro-Creativ GmbH

Besucherstühle und Wartezimmerstühle für den Dauereinsatz

Freischwinger, Stapelstühle, Kufenstühle, Schalenstühle und Bankanlagen für Praxen, Kanzleien und Betriebe. Wir wählen nach Bauart, Bezug und Reinigungsroutine aus und liefern mit eigenen Monteuren.

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Der Unterschied

Ein Besucherstuhl wird einmal ausgewählt und steht dann Jahre

Am Arbeitsplatz ist der Stuhl ein Werkzeug, das eingestellt wird. Im Wartebereich ist er ein Möbel, das einmal ausgewählt wird und dann Jahre so dasteht, wie es geliefert wurde. Niemand dreht daran, niemand liest die Anleitung.

Daraus folgt die ganze Auswahl. Sitzhöhe, Sitztiefe und Armlehnen müssen ab dem ersten Tag für Menschen passen, die Büro-Creativ nie zu sehen bekommt: für die junge Familie, für den Besucher mit Gehhilfe, für den Handwerker in Arbeitskleidung. Und das Möbel muss halten, obwohl es täglich gerückt, beladen und gewischt wird.

Deshalb fragen wir zuerst nach dem Alltag: wer bei Ihnen wartet, wie lange, wie oft gereinigt wird und ob die Fläche zwischendurch frei werden muss. Erst danach reden wir über Bauart, Bezug und Farbe.

Ohne Einstellung nutzbar

Am Arbeitsplatz wird der Stuhl auf die Person eingestellt. Im Wartebereich passiert das nie. Was hier gut sitzt, muss ohne einen einzigen Handgriff gut sitzen.

Aufstehen mitgedacht

Feste Armlehnen zum Abstützen und eine Sitzhöhe, aus der man ohne Schwung hochkommt. In Praxen ist das der Punkt, an dem die Wahl entschieden wird.

Im Takt des Hauses zu reinigen

Wer täglich wischt, braucht andere Bezüge als wer wöchentlich saugt. Die Reinigungsroutine steht vor der Farbwahl, nicht danach.

Stapeln, reihen oder stehen lassen

Wird die Fläche für andere Zwecke gebraucht, müssen Stühle weg. Bleiben sie stehen, dürfen sie schwerer sein und mehr Komfort bieten.

Bauarten

Die Bauart entscheidet, bevor die Farbe zur Sprache kommt

Besucherstühle sehen sich auf dem Katalogbild ähnlich und verhalten sich im Alltag völlig verschieden. Diese Übersicht zeigt, woran Sie die Bauarten erkennen und wofür sie gemacht sind.

BauartWoran Sie sie erkennenWofür sie sich eignet
FreischwingerDurchgehender Bügel aus Rohr statt Beinen, federt beim Sitzen leicht nachWartebereiche mit längerem Aufenthalt und Beratungstische, viele Modelle lassen sich zusätzlich stapeln oder reihen
Vierfußstuhl, stapelbarVier einzelne Beine, Sitzschalen liegen übereinanderFlächen, die für Veranstaltungen oder Reinigung frei werden müssen
KufenstuhlZwei Kufen als Gestell, steht ruhig und rutscht nicht in der ReiheReihen an der Wand, Böden ohne Teppich
Schalenstuhl aus HolzSitz und Lehne aus einer geformten Schale, oft BucheHäuser mit warmem Materialbild, hohe Frequenz
Sessel mit ArmlehnenGepolstert, breitere Sitzfläche, feste Armlehnen zum AbstützenPraxen und Therapie, wo ältere Besucher warten
Reihenverbindung und BankEinzelstühle über Verbinder gekoppelt oder Sitzfläche auf einem TrägerGroße Wartezonen, Foyers, Bereiche mit Reinigungsvorgaben

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Drei Besucherstühle mit Buchengestell und blauem Polster an einem hellen Holztisch vor einer Fensterfront, zwei der Stühle mit Armlehnen
Besucherstühle mit Holzgestell, Armlehnen und Polster in einem Wartebereich. Ob jemand leicht wieder aufsteht, entscheidet sich an diesen zwei Punkten: an der Armlehne und an der Sitzhöhe.

Der Raum drumherum, also Anordnung, Licht, Akustik und Garderobe, steht auf der übergeordneten Seite Lounge und Wartebereiche. Stühle für den Besprechungstisch stehen unter Konferenzräume, Arbeitsstühle unter Bürodrehstühle. Für Praxen und Kliniken planen wir Wartezonen als Objekt, siehe Praxen.

Aus dem Sortiment

Modelle, die bei uns als Besucherstuhl im Einsatz sind

Vier davon führen wir unter Konferenzräumen, weil sie dort genauso am Tisch stehen. Die Hersteller selbst nennen sie Warte-, Konferenz- und Besucherstuhl, und das trifft es: dasselbe Möbel in zwei Rollen.

Im Dauereinsatz

Ein Wartezimmerstuhl steht länger als jede Büromöbel-Generation

Arbeitsplätze werden umgebaut, wenn Teams wachsen. Der Wartebereich bleibt, wie er ist, bis etwas kaputt geht. Diese Punkte entscheiden darüber, wann das passiert.

Das Gestell entscheidet über die Standzeit

Ein Besucherstuhl wird nicht geschoben, sondern gerückt, oft mit dem Fuß. Verschweißte Rohrgestelle und Kufen halten das länger aus als geschraubte Verbindungen, und Gleiter passend zum Boden verhindern die Kratzspur in der Reihe.

Bezug nach Frequenz, nicht nach Farbe

Wie oft ein Bezug beansprucht wird, entscheidet über seine Qualität. Die Herstellerangaben zu Beanspruchung, Reinigungsfähigkeit und Brandverhalten legen wir Ihnen vor der Bestellung vor, damit die Wahl belegt ist.

Nachkaufbar in zwei Jahren

Wenn drei Stühle kaputt sind, sollen die drei neuen aussehen wie die anderen. Wir wählen deshalb Serien, die Hersteller länger führen, und halten fest, welches Modell und welcher Bezug bei Ihnen stehen.

Ein Muster vor der Menge

Zwanzig Stühle bestellt man nicht nach Katalogbild. Bei größeren Mengen stellen wir ein Modell zum Probesitzen bereit, damit die Entscheidung im eigenen Raum und mit den eigenen Leuten fällt.

Geliefert und aufgebaut wird von unseren eigenen Monteuren, Verpackung und Altmöbel nehmen sie mit. Der Ablauf steht unter Montage und Aufbau. Probesitzen geht vorher im Showroom in Koblenz.

Worauf es ankommt

An diesen Punkten scheitert eine Stuhlbestellung im Alltag

Nicht am Modell, sondern an Kleinigkeiten, die beim Bestellen niemand auf dem Zettel hat. Diese gehen wir mit Ihnen vorher durch.

Armlehne oder keine

Armlehnen helfen beim Aufstehen und kosten Breite in der Reihe. In Praxen wiegt die Aufstehhilfe mehr, in großen Foyers oft die Zahl der Plätze. Eine Mischung aus beidem löst es meist besser als eine Entscheidung für alle.

Sitzhöhe für gemischtes Publikum

Eine einheitliche Sitzhöhe passt nie allen. Wer Besucher mit Gehhilfe und Familien mit Kindern im selben Raum hat, stellt zwei Höhen auf, statt einen Kompromiss zu suchen, der für beide unbequem ist.

Stapelhöhe und Lagerplatz

Stapelbar heißt nicht platzsparend. Manche Modelle stapeln zu acht, andere zu zwanzig, und der Stapelwagen braucht selbst eine Ecke. Wo die Stühle im Haus stehen, wenn sie weg sind, klären wir vor der Bestellung.

Stühle zur festen Reihe koppeln

In Foyers und großen Wartezonen rücken lose Stühle im Laufe des Tages auseinander. Verbinder koppeln sie zur festen Reihe, und die Reinigung kommt trotzdem darunter durch.

Farbe als Orientierung nutzen

Zwei Bezugsfarben im selben Modell trennen Bereiche, ohne dass eine Beschilderung nötig wird. In Praxen mit getrennten Wartezonen ist das die einfachste Lösung, und sie kostet keinen Aufpreis auf die Stückzahl.

Lieferzeit bei größeren Mengen

Zwanzig Stühle in einem Bezug sind oft eine Fertigung und keine Lagerentnahme. Wenn ein Termin feststeht, sagen wir früh, welche Modelle er zulässt, statt hinterher nachzuliefern.

Sofas, Sessel und Beistelltische für denselben Bereich stehen unter Lounge und Wartebereiche, die Anmeldung davor unter Empfangstheken. Wird der Wartebereich zu laut, helfen die Maßnahmen unter Akustiklösungen.

Häufige Fragen

Fragen zu Besucher- und Wartezimmerstühlen

Was unterscheidet einen Besucherstuhl von einem Bürostuhl?

Der Bürostuhl ist auf eine Person eingestellt und für einen ganzen Arbeitstag gemacht, mit Rollen, Höhenverstellung und beweglicher Lehne. Der Besucherstuhl steht fest, wird von wechselnden Menschen genutzt und von niemandem eingestellt. Deshalb liegt die Qualität hier in Gestell, Polster und Bezug und nicht in der Mechanik. Wer einen Arbeitsstuhl sucht, findet ihn unter Bürodrehstühle.

Freischwinger oder Vierfußstuhl, was ist besser?

Das hängt daran, ob die Fläche frei werden muss. Freischwinger sitzen angenehmer, weil der Bügel leicht federt, und sie stehen ruhig in der Reihe. Stapelbare Vierfußstühle sind die Wahl, wenn der Raum auch für Veranstaltungen, Schulungen oder eine Grundreinigung genutzt wird. In vielen Häusern steht beides: Freischwinger im Wartebereich, Stapelstühle im Lager für den Bedarfsfall.

Welche Stühle eignen sich für ein Wartezimmer in der Praxis?

Modelle mit festen Armlehnen und einer Sitzhöhe, aus der auch ältere Besucher ohne Schwung hochkommen, dazu ein Bezug, der die tägliche Reinigung verträgt. Bewährt haben sich abwischbare Bezüge und geschlossene Polsterkanten. Was ein Bezug an Reinigungs- und Desinfektionsmitteln verträgt, steht im Datenblatt des Herstellers, das legen wir Ihnen vor.

Können wir Stühle vorher testen?

Ja. Im Showroom in Koblenz können Sie probesitzen, und bei größeren Mengen stellen wir ein Modell für einige Tage bei Ihnen im Haus auf. Zwanzig Stühle nach Katalogbild zu bestellen, ist das teuerste Vorgehen, das wir kennen. Ein Anruf unter 0261 579780 genügt für einen Termin.

Lassen sich Stühle zu Reihen verbinden?

Bei vielen Modellen ja, über Verbinder zwischen den Gestellen. Das lohnt sich in Foyers und großen Wartezonen, wo lose Stühle im Tagesverlauf auseinanderrücken. Alternativ gibt es Bankanlagen, bei denen die Sitze auf einem gemeinsamen Träger sitzen. Ob ein Modell verbindbar ist, prüfen wir vor dem Angebot, das ist eine Ausstattungsfrage und keine Selbstverständlichkeit.

Bekommen wir in zwei Jahren dieselben Stühle nach?

Dafür wählen wir Serien, die Hersteller länger im Programm führen, und dokumentieren Modell und Bezug Ihrer Bestellung. Eine Garantie über Jahre kann Ihnen kein Händler seriös geben, weil sie beim Hersteller liegt. Was wir zusagen können: Wir sagen Ihnen vorher, wie lange eine Serie schon läuft, und melden uns, wenn ein Modell ausläuft und Sie noch nachbestellen wollten.

Sagen Sie uns, wie viele Plätze und wer darauf sitzt

Aus Stückzahl, Einsatzort und Reinigungsroutine wird eine Auswahl von zwei bis drei Modellen, die Sie probesitzen können. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.