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Wie Sie Ihren Arbeitsplatz im Büro richtig einrichten

Immer mehr Startups eifern Big Playern wie Google nach, die in puncto Büroeinrichtung für ihre originellen Ideen bekannt sind: So darf auch einmal ein Baum mitten in einem Großraumbüro stehen, und die Farbgebung der Räume mag ein bisschen an einen Kindergarten erinnern – eine Atmosphäre also, in der fantastische Ideen den richtigen Rahmen bekommen.

Freilich kann eine moderne Büroeinrichtung auch für Kreativität bei den Mitarbeitern sorgen, wenn man es gern etwas dezenter mag und die Räume lieber schlicht ausstatten möchte. In diesem Artikel wollen wir auf einzelne entscheidende Aspekte eingehen und erklären, warum eine gute Einrichtung des Arbeitsplatzes so wichtig für das Wohlbefinden ist. Wie gelingt das Arbeitsplatzeinrichten in acht Schritten?

Inhaltsverzeichnis

Schritt 1: Ordnung für mehr Disziplin bei der Arbeit

Wenn Sie für Ihre Mitarbeiter einen Büroarbeitsplatz einrichten, sollte von Beginn an den Aspekt der Ordnung gedacht werden. So ist es wichtig, dass jeder Schreibtisch mit ein paar Schubladen ausgestattet ist, in denen der Angestellte die Dinge unterbringen kann, die er gerade nicht benötigt. Zwar mögen manche Mitarbeiter ein kreatives Chaos benötigen, um richtig aufzublühen, doch sollte der Arbeitsplatz dennoch ein Ort der Disziplin sein. Außerdem trägt es zur Vermeidung von Hektik in letzter Sekunde bei, wenn alle Mitarbeiter wissen, wo sich bestimmte Dinge befinden – wie beispielsweise die Bedienungsanleitung für den Kopierer. Doch auch dann, wenn Kunden einmal zu einem Termin in die Firma kommen, macht ein aufgeräumter Schreibtisch einen wesentlich besseren Eindruck. Nicht nur Rollcontainer können übrigens für Ordnung sorgen, sondern auch Möbelstücke wie Sideboards und Bücherregale.

Immer beliebter werden auch mobile Lösungen für den Stauraum (Caddy’s oder Moby’s). Diese Produkte bieten eine Stauraum-Lösung, die Sie mobil macht und organisiert. Stauraum, der sich auf Rollen jederzeit leicht fortbewegen lässt. Stauraum, den Sie nach ihren individuellen Anforderungen gestalten können – mit vielen Organisationshilfen. So behalten Sie den Überblick. Moby’s sind die mobilen Arbeitsplätze, die Sie flexibel macht, überall mit Ihnen hingeht, stets zu Ihren Diensten steht. Kurz gesagt: Mit ihm sind Sie für jede Herausforderung – egal an welchem Ort – gerüstet.

Schritt 2: Gute Laune durch kreative Gestaltung mittels Dekoration und Pflanze

Einen Büroarbeitsplatz einrichten – das kann auch sehr viel Spaß machen, weshalb man den eigenen Mitarbeitern die Möglichkeit geben sollte, sich an ihrem Arbeitsplatz frei zu entfalten. So wird der eine Angestellte viel Wert auf das Foto von seinen Kindern legen, während ein anderer eine kleine Buddha-Figur zur eigenen mentalen Stärkung aufstellen möchte. Und wieder ein anderer kommt mit wesentlich besserer Laune ins Büro, wenn an seinem Arbeitsplatz eine kleine Zimmerpflanze steht, die etwas Grün in die sonst sterile Umgebung bringt. Erhöhen Sie den Wohlfühlfaktor, indem Sie die Gestaltung des Arbeitsplatzes Ihren Arbeitnehmern weitgehend selbst überlassen!

Muss dank Zweier-Zimmern oder ähnlichen Aufteilungen nicht auf einen einheitlichen Look geachtet werden, wird sich der neue Mitarbeiter übrigens besonders schnell einleben, wenn er bei der Auswahl der Möbelstücke etwas mitreden darf.

Schritt 3: Die Farbpsychologie nutzen und angenehme Farben wähle

Bei der Auswahl von Farben müssen von dem Betriebsinhaber Prioritäten gesetzt werden: Wenn viel Parteiverkehr herrscht, spielt es eine größere Rolle, welcher Eindruck bei den Besuchern entsteht. Werden die Räumlichkeiten hingegen in erster Linie von den eigenen Mitarbeitern benutzt, so kann versucht werden, eine Atmosphäre der Motivation und gleichzeitig des Wohlfühlens zu kreieren. In den meisten Fällen wird man mehreren Seiten gerecht werden müssen, damit sich zum einen die Mitarbeiter wie zu Hause fühlen und gleichzeitig ihr Bestes geben – und damit die Firma bei externen Besuchern einen repräsentativen Eindruck hinterlässt.

• Wenn in einem Arbeitsraum Bildschirmarbeitsplätze die Regel sind, bieten sich zur Gestaltung von Wänden und evtl. auch der Büromöbel kühle Farben wie Blau und Grün an, da diese für eine Entspannung des Auges sorgen. Auch soll sich die Produktivität mit der Farbe Blau steigern lassen, wenn die Farbe nicht zu dunkel ausfällt.

• Mit der Farbe Rot hingegen sollte man aus farbpsychologischen Gründen sparsam umgehen, weshalb diese nicht die Grundfarbe der Wände sein darf.

• Manche Firmen gestalten ihre Wände gern mit den Farben des eigenen Logos. Sind diese zu grell, sollte darauf geachtet werden, dass ein farblicher Ausgleich geschaffen wird.

• Nicht in jeder Arbeitsumgebung jedoch ist eine uneingeschränkte Farbwahl möglich: So ist es etwa typisch für medizinische Behandlungsräume, die Wände in sterilem Weiß zu belassen.

Schritt 4: Höchstleistungen durch die richtige Beleuchtung

Die allerbeste Beleuchtung im Büro ist natürlich das Tageslicht, da dies für die Augen am gesündesten ist. Das wissen auch Riesen-Unternehmen wie Amazon, die ihre Büros mit zur Außenseite transparenten Glaswänden versehen. Oder anders gesagt: Firmen, die den Arbeitsplatz richtig einrichten, jedoch die wichtige Rolle des Tageslichts vernachlässigen, verschenken eine Menge Potenzial in puncto Effizienz, Mitarbeitergesundheit und Kreativität.

Doch nicht immer ist es draußen hell genug, weshalb man zusätzlich das optimale künstliche Licht bieten sollte. Mindestens 500 Lux sollte die Helligkeit der Beleuchtung betragen. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich übrigens LED-Glühbirnen, da diese keine giftigen Bestandteile enthalten und gleichzeitig eine sehr hohe Energieeffizienz aufweisen.

Zusätzlich sollten die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter berücksichtigt werden, was zusätzliche Beleuchtung anbelangt: Die Sehstärke der einzelnen Angestellten sowie deren Bedürfnis nach heller Beleuchtung bei der Arbeit kann unterschiedlich ausgeprägt sein, sodass Sie das Aufstellen zusätzlicher Schreibtischlampen anbieten sollten.

Schritt 5: Die optimale Bildschirmausrichtung

Wenn Sie für Ihre Mitarbeiter einen Bildschirmarbeitsplatz einrichten, sollten von Anfang an auch medizinische Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Denn von Schäden, die eine intensive Computernutzung für die Augen und auch die restliche Gesundheit bedeuten können, hört man immer wieder.

Nicht nur das von Bildschirmen ausgehende Blaulicht ist schlecht für die Gesundheit, sondern auch der falsche Abstand zum Bildschirm sowie die falsche Blickrichtung. Optimal ist der Arbeitsplatz eingestellt, wenn der Mitarbeiter seinen Blick etwas nach unten senken muss, um den oberen Teil des Bildschirms zu sehen. Auf diese Weise wird eine möglichst natürliche Körperhaltung gefördert. Außerdem gilt ein Mindestabstand zum Bildschirm von 50 cm.

Schritt 6: Kabelmanagement

Ordnung am Arbeitsplatz – dazu gehört auch die Vermeidung von Kabelsalaten. Vor allem diejenigen Kabel, die Geräte versorgen, welche auch für eine mobile Nutzung geeignet sind, sollten gleichzeitig leicht erreichbar sein – etwa für den Fall, dass ein Mitarbeiter sein Notebook mal schnell mit ins Meeting nehmen muss. Gleichzeitig dürfen die Kabel niemals zur Stolperfalle werden. Um diese beiden Punkte erfüllen zu können, ist ein kluges Kabelmanagement Pflicht.

Dazu gehört zum einen, dass bereits beim Kauf der Geräte darauf geachtet werden sollte, dass die Kabel nicht unnötig lang sind. Auf diese Weise minimiert man schon einmal die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kabelwirrwarr entsteht. Auch sollte gleich beim Büro einrichten darauf geachtet werden, dass das optimale Verstauen voraussichtlich benötigter Kabel von Beginn an eingeplant wird.

Wer kein Fachmann ist, für den entsteht angesichts der umfangreichen Produktauswahl im Bereich Kabelmanagement jedoch schnell Beratungsbedarf: Es gibt keine allgemeine Antwort auf die Frage, ob Kabelschläuche, -binder, -kanäle, -brücken oder Sockelleistenkanäle im jeweiligen Einzelfall die Produkte der Wahl sind.

Schritt 7: Wohlfühlen - Individuell einstellbare Bürostühle und Schreibtische

Den Schreibtisch ergonomisch einrichten – das ist Voraussetzung dafür, dass das Personal ohne Probleme im Rücken oder Nacken acht Stunden am Tag effizient arbeiten kann. Bei Auftreten von Beschwerden aufgrund einer monotonen Haltung, wie sie bei konzentriertem Arbeiten üblich ist, entsteht bei Mitarbeitern selbst der Wunsch, die Büromöbel etwas anders einzustellen. Deshalb sollten Sie gleich bei der Anschaffung von Tischen und Stühlen darauf achten, dass diese verstellbar sind, denn dies erleichtert den Arbeitsalltag massiv, woraus dann auch eine höhere Produktivität resultiert.

Richtig sitzen am Arbeitsplatz und im Büro

Schritt 8: Ergonomie am Arbeitsplatz

Was hilft die originellste Büroeinrichtung, wenn die physische Gesundheit der Mitarbeiter unter den schlechten ergonomischen Verhältnissen leidet und sich deshalb die Krankschreibungen oder Arztbesuche während der Arbeitszeit häufen? Einen Arbeitsplatz ergonomisch einrichten – das bedeutet jedoch, dass man ganzheitlich an die Angelegenheit herangeht:

• Ergonomie fängt nämlich bereits bei der Größe des Arbeitsplatzes an: Hat ein Mitarbeiter nur wenig Bewegungsspielraum, kann bereits diese Tatsache zu Rückenschmerzen & Co. führen. Folgerichtig sollte nicht an der falschen Stelle gespart werden, wenn es auch in Startups mit ihren häufig sehr jungen Teams üblich ist, dass alle relativ nah beieinandersitzen.

• Die Angestellten ziehen sich während der Arbeitszeit des Öfteren für eine „Kaffeepause“ in die Küche zurück? Kreuzschmerzen & Co. können die wahre Ursache für ein solches Verhalten sein. Um den Mitarbeitern einen ergonomischen Ausgleich zu ermöglichen, sollte der Arbeitgeber ihnen am besten Schreibtische, die sich auch im Stehen nutzen lassen, bieten.

• Auch Faktoren wie der Lärmpegel, das Ausmaß an Tageslicht, das ein Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz abbekommt und ob sich die Temperaturen angenehm anfühlen, zählen zur Ergonomie. Folgerichtig spart man keinesfalls Geld, wenn man möglichst viele Teams in einem Großraumbüro unterbringt: Denn ein wirklich ergonomischer Arbeitsplatz lässt sich unter solchen Bedingungen am schwierigsten umsetzen.

All dies sollten Sie natürlich auch beachten, wenn Sie gerade zu Hause im Home-Office arbeiten!

Fazit: ein optimal eingerichteter Arbeitsplatz fördert die Produktivität!

Wie Sie gesehen haben, ist das Thema „Büro Arbeitsplatz einrichten“ in der Regel eine Angelegenheit, mit der sich die Zuständigen ein einziges Mal intensiver auseinandersetzen. Daraufhin wissen sie schon, worauf es ankommt, da sie geschult darin sind, wie man die Produktivität der Mitarbeiter auf optimale Weise fördert. Freilich wird es von Zeit zu Zeit Sonderwünsche oder spezielle Bedürfnisse geben, was Arbeitsplatz im Büro einrichten anbelangt – beispielsweise dann, wenn eine neu eingestellte Person aufgrund einer körperlichen Behinderung oder einer stark von der Norm abweichenden Körpergröße spezielle Anforderungen an die Büromöbel stellt.

Erstellen Sie sich doch nun mal eine Checkliste und gehen durch Ihre Büroräume, um zu überprüfen, wie viele Anforderungen Ihr Büro schon erfüllen kann.

Wenden Sie sich für kostenfreie und unverbindliche Beratung an Büro-Creativ, und sehen Sie sich gern die Büroeinrichtungen an! Sie können die Büroeinrichtung komplett in unsere Hände geben.

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